Doppelstundenmodell
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Kleines Schulglossar am 21. Januar 2012
Naja, ein Modell ist es eigentlich nicht mehr.
Eher vielgeübte Praxis. Will heißen, dass eine Stunde nicht mehr nur 45 Minuten dauert, und man dann zum nächsten fach übergeht.
Sondern eben 90 Minuten in einem fach und dies möglichst durchgehend.
Hat damit zu tun, dass die Vormittage etwas weniger chaotisch und übersichtlich für alle Beteiligten ablaufen und zudem man sich erhofft, dass der Lernerfolg ein anderer sein wird. Das wiederum hat damit zu tun, dass man erkannt hat, dass wichtig ist, was beim Schüler ankommt, nicht womit man ihn anfüllt.
Und dies wiederum geht damit einher, dass es darum geht, Kompetenzen zu erwerben und zu trainieren, damit die Schüler fachspezifisch etwas können und auch dies auf andere Themen und Inhalte übertragen können sollen, dann bietet es sich an, diesen Prozess auch so zu gestalten, was im 45-Minuten-Raster nicht so gut gelingt.
Tischgesprächsthemen
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Behalten - Vergessen am 21. Januar 2012
Nürnberger Trichter
Doppelstundenmodell
Sportunterricht
Guido Westerwelle
Carl Theodor zu Guttenberg
Deckungsbeitrag
Ja, so ein Wochenende
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Behalten - Vergessen am 16. Januar 2012
beinahe ohne Atmepause ist doch was schönes:
2 Sitzungen sehr intensiv vorbereiten (einen Kriterienkatalog ausfüllen, eine Präsentation vorbereiten), ein Schulcurriculum schreiben, einen Bericht fertigmachen, der für die Planung fürs kommende Schuljahr relevant ist.
Und die Sonne schien und die Familie war auch irgendwie da….
Notengebungsverordnung
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Kleines Schulglossar, Schule am 10. Januar 2012
Ein langes Wort.
Und schwierig umzusetzen.
Obwohl, im Prinzip ganz einfach: sie legt fes, wie Noten zustande kommen. Nämlich, wieviele schriftliche Arbeiten geschrieben werden müssen/können, und wie mündliche Noten zustande kommen.
Das Ganze muss nämlich justiziabel sein. Will heißen: der Lehrer muss sich an diese regeln halten, ansonsten halten seine Noten keiner Klage stand.
In der Praxis ist das schon schwierig. Zum Beispiel: es gibt nur zwei schriftliche Leistungen, die Klassenarbeit und die Wiederholung. Erstere bezieht sich auf einen größeren Unterrichtszeitraum und daher auch auf mehr „Stoff“, letztere darf sich nur auf die letzten 2 Stunden beziehen und 20 Minuten Zeitbedarf nicht überschreiten.
Immer wieder wird versucht, sich um diese Einschränkungen herumzudefinieren, indem man von „Kurztests“ spricht. Damit sind Wiederholungen gemeint, die eben weniger Zeit beanspruchen, nämlich nur 10 Minuten.
Lieber Herr Wulff,
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Fiktive Briefe am 7. Januar 2012
ach, es ist ein Graus, da darf jeder Schreiberling, jeder X-beliebig Blogger und alle übelmeinenden Menschen, solche, die es vorher schon wußten, dass der bessere Präsident ein Anderer gewesen wäre, und solche, die das ganz anders sahen, also beinahe alle, sagen, dass Sie’s nicht bringen.
Ich habe da einen Ausweg für Sie: gehen Sie nach Österreich, da sind die Maßstäbe nicht so streng.
Irgendein Kredit eines Freundes wird Ihnen sicherlich das nötige Kleingeld verschaffen, damit Sie bescheinigt bekommen, schon immer ein Österreicher gewesen zu sein. Und wie man an günstige Kredite kommt, ohne den Kreditgeber zu nennen, das wissen Sie ganz offensichtlich auch ganz gut, oder zumindest die Ihnen zuarbeitenden Berater.
Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben,
Ihr
Alumni
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Kleines Schulglossar, Schule am 31. Dezember 2011
Ursprünglich waren Alumni verletzte und ausgediente Soldaten, die das alte römische Reich kostenlos ernährte. Im 13. Jahrhundert bürgerte sich die Bezeichnung Alumni für die mittellosen Zöglinge von Klosterschulen ein. Die Internen erhielten Kost und Logis, den Externen wurde ein Freitisch gewährt. Mit diesen Vergünstigungen bot die Kirche den armen Bevölkerungsschichten eine Bildungschance und sicherte sich gleichzeitig ihren geistlichen Nachwuchs.
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Alumni, Zugriff 31.12.2011
Heute sind es diejenigen, die eine Schule absolviert haben, und sich ihr noch zugehörig fühlen.
Man organisiert diese, um zum Beispiel auf ihr Know-How zurückgreifen zu können, was Berufswahl und Berufserfahrungen anbelangt.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Wulff,
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Fiktive Briefe am 31. Dezember 2011
sagen Sie mal, schmerzt das nicht, dass der Spiegel Sie als „Salamo-Taktiker“ bezeichnet?
Und dass Sie das Gefühl haben müssen, dass viele Menschen denken, wenn sie sowas lesen: „“Gut getroffen“?
Und schmerzt es Sie nicht, dass man den Eindruck bekommen muss, dass Sie ein Getriebener sind, der täglich aufs neue irgendeine Petitesse seines Finanzgebarens und seiner politischen-finanziellen Verknüpfungen zugeben muss?
Und schmerzt es Sie nicht, dass Rangniedere wie die Bundeskanzlerin Ihnen den Rücken stärkt, als seien Sie irgendein Minister oder noch immer irgendein höherer Funktionär der CDU.
Ach, nehmen Sie gegen solche Schmerzen Ihren Hut.
Und fragen Sie zu Risiken und Nebenwirkungen Horst Köhler.
In irritierter Nicht-Verbundenheit
Womit anfangen
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Theaterwettbewerb am 28. Dezember 2011
Erst mal: die Schüler fragen.
Die machen mit, einige erst, nachdem sie erfuhren, dass sie nicht auf der Bühne stehen müssen.
Ein leichtsinniges Versprechen.
Werden alle auch mit dem Herzen dabei sein? Oder zumindest die kritische Masse?
Und gleich die Frage: müssen wir dazu Extra-Zeit aufwenden. Wo denken sie hin?
Anstelle eines eigenen Briefes
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Fiktive Briefe am 24. November 2011
Große Überraschung
Veröffentlicht von kantstrasse14 in Schule am 13. November 2011